Ausziehen A bis Z

Nix wie raus mit 26 Tipps

Ausziehen von A bis Z

Kleines Auto, nervige Behörden, totales Chaos: Der erste Umzug kann unglaublich stressig sein. Oder ganz entspannt – wenn du vorher diese Tipps liest.

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Kartons sind wichtig, aber längst nicht alles, was man für einen Umzug braucht. (Foto: tin-g, Flickr)

A wie Auto

Es gibt beim Umziehen nichts Blöderes als ein zu kleines Auto. Je weiter man wegzieht, desto größer sollte der Wagen sein. Dann schafft man alles in einer Fuhre. Aber auch wenn es nur ein paar Kilometer sind: Ein Lattenrost passt in keinen Polo. Am besten sind Transporter, ein VW-Bus oder ein Mercedes Sprinter. Der Vorteil bei einer Autovermietung: Du kannst den Transporter in der Stadt abgeben, in die du ziehst und musst nicht zurückfahren. Nachteil: Ein Sprinter kostet pro Tag circa 150 Euro.

B wie Behörde

Klingt spießig, ist es auch. Trotzdem solltest du dich so schnell wie möglich beim Einwohnermeldeamt anmelden. Wer das nicht tut, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss Strafe zahlen. Viele Städte verlangen schon für zu spätes Anmelden kleine Strafgebühren. Wichtig ist der Gang zur Behörde auch wegen der Wahlen: Nur wenn du angemeldet bist, bekommst du einen Wahlschein für die Kommunalwahl. Und, falls du das Bundesland gewechselt hast, für die Landtagswahl in deiner neuen Heimat.

Bürgeramt

Auch wenn es eine Weile dauert: Das Warten auf dem Bürgeramt lohnt sich. (Foto: Christian Watzke, Flickr)

Im Magazin liest Du dazu:

C wie Chaos

Ein gewisses Maß an Chaos lässt sich beim Auszug nicht vermeiden. Wenn du das A bis Z beachtest, hast du die schlimmsten Chaos-Quellen schon mal ausgeschaltet.

D wie Decken

Nein, die sind nicht für das Picknick nach dem Kistenschleppen. Alte Wolldecken sind das beste Mittel, um Möbel vor Kratzern und Beulen zu bewahren. Überall, wo im Umzugsauto Holz- oder Metallteile aufeinander liegen, sollte eine Decke dazwischen. Dann rumpelt es auch nicht so, wenn du zu schnell in die Kurven fährst.

E wie Essen

Ohne Kalorien-Nachschub keine Kraft zum Treppensteigen. Vor dem Umzug eine große Tüte mit belegten Brötchen schmieren: Das spart Zeit, Geld, und hält die (hoffentlich) fleißigen Umzugshelfer bei Laune. Gegen akute Blutzucker-Notfälle sollte man Schokolade zur Hand haben.

F wie Freunde

Umzüge sind ein Freundschaftstest: Kommen sie? Sind sie pünktlich? Fassen sie richtig an, oder stehen sie nur herum? Egal, professionelle Umzugshelfer sind viel zu teuer, die Freunde müssen also anpacken. Sie können es doch eh kaum erwarten, die neue Wohnung zu sehen – und Bier auf dem Teppich zu verschütten.

G wie Getränke

Alkohol bitte erst danach. Der Arbeitseifer der Freunde könnte sich sonst schnell in Bierseligkeit auflösen. Cola und Saftschorle halten wach und den Blutzuckerspiegel oben.

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Der erste Eindruck täuscht: Viele Hausmeister sind sehr umgänglich. (Foto: reizzil, Flickr)

H wie Hausmeister

Fast jedes Mietshaus hat einen Hausmeister. Dem sollte man nach dem Einzug hallo sagen und sich vorstellen. Mit dem Hausmeister auf gutem Fuß zu stehen, zahlt sich immer aus. Dann repariert er einem nämlich gerne den tropfenden Wasserhahn oder die kaputte Klospülung.

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