Schwabing reloaded

Comeback eines Viertels

Schwabing reloaded

Bye-bye Glockenbach, Schwabings Comeback steht bevor. Ein paar Szenegänger behaupteten das als erste, jetzt glaubt es halb München. Was ist dran am Schwabing-Hype?

(Lisa Srikiow)
(Alexander Neumann)



1 Comments Add Yours ↓

  1. Becky #
    1

    Es freut mich zu hören, dass Schwabing aus dem Tief herausgeklettert ist und der Masse das zeigt, was es hat.
    Als geborene Münchnerin, die ihr Herz inmitten der farbenreichen Schellingstraße verloren hat, finde ich, dass Schwabing schon immer viel zu bieten hatte.
    Vor allem kleine Bars, Clubs und das Gefühl irgendwie doch nicht in einer Stadt zu sein, wenn man abends bei einem Gin Tonic an der Straße saß, die Straße mit all den Geschäften funkelte und es verführerisch nach Sommer duftete. Ein großer Pluspunkt ist auch der Englische Garten und die Uni-Nähe, die es quasi unmöglich machen, dass es in Schwabing tatsächlich einmal ruhig sein sollte – all die kleinen Geschäfte, Bars, Restaurants und Imbisse machen Schwabing zu dem was es ist! Dem schönsten Viertel der Stadt, mitten im Herzen Münchens!

    Der “Verfall”, der erwähnt wurde, ist vor allem hier in Wien zu merken, da wo ich jetzt momentan wohne. Möglich wäre vieles, aber der Wiener ist halt “a echta Weana” und die lieben das Kaiserliche, das Gediegene. Schade, dass man in Wien so weit von der Uni aus laufen muss, um ein “gscheides” Cafe zu finden.

    Aber wenigstens kommt man in den Genuss, um 1 Uhr nachts an einer der tausend Imbiss-Buden nach ein oder zwei Bierchen sich galant an den Thresen zu lehnen. Und mit einem ironischen Lächeln, welches besagt, dass auch Piefkes das Wiener Leben geniessen können, bei der Verkäuferin “A Oatrige un’ a sechzehna Blech!” bestellen.



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