Für die Mutigen: Blut(-plasma) spenden, an medizinischen Tests mitmachen

Sechs bis acht Liter Blut hat jeder von uns im Körper (Foto: Flickr bogart1081)
Klar, das ist nicht unbedingt für jeden etwas: sich regelmäßig in den Arm stechen zu lassen und dann zuzusehen, wie langsam ein halber Liter Blut aus dem Körper fließt. Wem das nichts ausmacht, der kann gleichzeitig Geld verdienen und etwas Gutes tun, denn Ärzte und Forscher sind für ihre Arbeit auf Blut- und Blutplasmaspenden angewiesen. (Blutplasma ist übrigens ein bestimmter Teil des Blutes, der zwar zum größten Teil aus Wasser besteht, ansonsten aber wichtige Eiweiße und Immunstoffe beinhaltet. Getrennt von den roten Blutkörperchen sieht das Plasma aus wie trüber Apfelsaft.)
Spenden darf grundsätzlich jeder zwischen 18 und 60 Jahren, der mehr als 55 Kilogramm wiegt und keine spezielle Krankengeschichte hat. Von Drogen und Alkohol sollte man sich fern halten. Maximal darfst du 28,5 Liter im Jahr spenden. Blutspenden gibt es in jeder Stadt in unregelmäßigen Abständen. Du kannst auch direkt im Krankenhaus nachfragen.
Wie du aus deinem Körper sonst noch Kapital schlägst
Eine andere Möglichkeit, mit deinem Körper im Dienste der Medizin Geld zu verdienen: Bewirb dich als Testperson an einer Uniklinik in deiner Umgebung. Häufig werden Probanden gesucht, die bereit sind, an Versuchen oder Testreihen teilzunehmen. Zum Beispiel kannst du dich testen lassen, wie du auf neue Medikamente reagierst, dich im Schlaf beobachten lassen, Intelligenztests machen oder dein Gehirn vermessen lassen. Der Aufwand ist mal mehr, mal weniger groß, der Verdienst variiert dementsprechend.
Blut(-plasma) spenden: bringt zwischen 15 und 20 Euro pro Spende – mit sechs Spenden hast du also deine 100 Euro! Bei einem medizinischen Versuch verdienst du 100 Euro eventuell sogar auf einmal.
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