Vampire
Und es gibt sie doch!
Leidenschaftlich, bleich, untot – so kennt man sie aus dem Kino. Dabei trifft auf echte Vampire nur eines zu: Sie wollen unser Blut.

Echte Vampire tanken beim Bluttrinken Lebensenergie. (Mark Benecke, www.tsdracula.org)
Sie leben in kleinen und großen deutschen Städten, in Leipzig, Salzwedel, Hanau oder München, aber auch sonst überall in der Welt. Sie sagen, dass es ihnen ohne fremde Lebensenergie nicht gut geht, dass sie dann krank werden. Deshalb saugen sie Energie von Opfern ab. Psi-Vampiren genügt es dabei völlig, die Aura ihres Gegenüber anzuzapfen. Sanguine Vampire gehen einen Schritt weiter. Sie tanken Blut.
Jemandem wie im Film in den Hals zu beißen, das tut allerdings keiner. Der Schmerz und die Gefahr, tödliche Keime zu übertragen, wären zu groß. Profis tauschen das Blut deshalb über Kanülen aus. Oder sie ritzen dem Spender die Haut auf und trinken direkt vom Quell. Dafür kommen sie in Szene-Clubs zusammen: Schwarze Clubs nennen sie ihre Hangouts.
Wie Vampire ihre Opfer finden
Manche sind blass geschminkt und haben die Eckzähne angespitzt. Die Haare sind lang, die Mäntel auch. Andere sehen wie ganz gewöhnliche Partygänger aus. Sie alle sind auf der Suche nach Spendern. Was nicht immer ganz einfach ist. Wie bei Nicht-Vampiren geht dem Austausch von Körperflüssigkeiten eine Art Balzritual voraus. Auch Vampire benötigen zum Aufriss Charme und Charisma. Und am besten obendrein ein Gesundheitszeugnis. Denn HIV und Hepatitis sind natürlich ein Thema in der Szene.
Im Magazin liest du dazu:
- Ratgeber: Vier Wege, ein echter Vampir zu werden
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Dr. Mark Benecke ist eigentlich Kriminalbiologe. Doch weil ihm Vampire sympathisch sind, ist er außerdem ehrenamtlich „Konsul der Rheinlande“ und Präsident der deutschen Sektion der „Transylvanian Society Of Dracula“. Er selbst ist kein spitzzahniger Blutsauger, doch in der Szene vertraut man ihm. Eine Münchner Vampirin erklärt in Beneckes Buch „Vampire unter uns“, was sie am Blutaustausch so fasziniert: „Es ist das wahnsinnig Intime. Man bekommt etwas, das der andere nicht jedem gibt und das ich nicht von jedem bekomme. So eine Verschmelzung. Ich nehme einen Teil von ihm in mich auf.“
Was Vampire und Christen verbindet
Es erinnert an das christliche Abendmahl: Man trinkt das Blut Christi und wird Teil der religiösen Gemeinschaft. Doch Vampire betonen, dass sie keine Religionsgemeinschaft sind. Tatsächlich verbindet moderne Vampire auch wenig mit den Figuren aus Kinofilmen und TV-Serien.
Im Internet findest du dazu:
„Wir wollen niemandem weis machen, dass wir mehrere hundert Jahre alte Charaktere mit übernatürlichen Kräften sind“, erklärt Merticus, einer der Gründer der US-amerikanischen Atlanta Vampire Alliance (AVA). Ihm ist wichtig, dass seine Subkultur verstanden wird. Doch was ein Vampir ist, kann er selbst nicht erklären. „Das liegt daran, dass niemand den Grund für dieses Phänomen kennt. Unsere Gemeinschaft beruht auf geteilten Wahrnehmungen und Symptomen, nicht auf einem zentralen Ordnungsprinzip.“
Wie Psychologen und Soziologen über Vampirismus denken, lest ihr auf der nächsten Seite.
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Naja entweder gibt es sie oder nicht. Menschen die sich für Vampire halten sind wohl eher merkwürdig als interessant. Und noch was, wer läuft schon mit seinen Gesundheitpapieren rum, das dann ein “Vampir” kommt um bei seinem Opfer den Durst stillen zu können *lach*. Echten Vampiren ist es gleich zumal haben sie eben gewisse Instinke denen sie vertrauen und auch danach handeln. Doch sich als Vamipr auszugeben ist eben mehr als merkwürdig, es ist seltsam.
Vielleicht gibt es es echt Vampire völlig aus schließen kann man es nicht. Doch sich als Vampir zu verkleiden, an Helloween ist das ok.