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	<title>volt - Spannungsfeld Stadt</title>
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	<description>Ein Magazin der Deutschen Journalistenschule</description>
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		<title>Das Magazin für die Stadt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 17:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Hanglberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[volt#01]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wir leben in der Stadt &#8211; manchmal hassen wir das, meistens lieben wir es. Deshalb machen wir volt. volt ist kein Stadtmagazin, das Partys ankündigt und die neue Sushi-Bar am Hauptbahnhof testet. volt ist eine Zeitschrift über das Lebensgefühl in der Stadt, unabhängig von Postleitzahl und Ländervorwahl.
Zurzeit verkaufen sich Magazine sehr gut, die das Glück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/06/cover_neu-e1276253654442.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2170" title="cover_neu" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/06/cover_neu-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Wir leben in der Stadt &#8211; manchmal hassen wir das, meistens lieben wir es. Deshalb machen wir <em>volt</em>. <em>volt </em>ist kein Stadtmagazin, das Partys ankündigt und die neue Sushi-Bar am Hauptbahnhof testet. <em>volt </em>ist eine Zeitschrift über das Lebensgefühl in der Stadt, unabhängig von Postleitzahl und Ländervorwahl.<span id="more-2471"></span></p>
<p style="text-align: left;">Zurzeit verkaufen sich Magazine sehr gut, die das Glück auf dem Land propagieren, die Entspannung im Grünen. <em>volt</em> aber steht für Spannung. Die Stadt lebt von der Vielfalt und der Masse, von Reibung und Tempo. Hier prallen Welten aufeinander – Spannung baut sich auf und entlädt sich. Dann entstehen: große Kunst, Massenschlägereien, Megastau.</p>
<p style="text-align: left;"><em>volt </em>ist ein Print- und Online-Magazin, mit Reportagen und  Stadtnews, mit Videos und Audiogeschichten. Die 48. Kompaktklasse der  Deutschen Journalistenschule hat <em>volt </em>im Rahmen ihrer Ausbildung  gemacht.</p>
<p style="text-align: left;">Die Stadt ist der Ort, sagte der amerikanische Architekt Louis Kahn, an dem ein Junge etwas entdeckt, was er mit seinem Leben machen will. Für uns bleibt sie der Platz der unbegrenzten Möglichkeiten. Denn die Stadt ist das, was wir daraus machen. Sie lebt von denen, die sie gestalten und erleben wollen. Die Stadt ist unser Spielplatz. Spielen Sie mit!</p>
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		<title>test links</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 11:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Hanglberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[linke Spalte]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie haben ihre Kindheit unter Dauerbeschuss verbracht und auch 15 Jahre nachdem die Belagerung Sarajevos vorbei ist, trägt die Generation Krieg die Erinnerungen an damals mit sich herum: an Unterricht in Kellerschulen, Tanzstunden trotz Granatangriffen und getötete Verwandte. Trotzdem ist die Belagerung schon lange nicht mehr alles in ihrem Leben. Heute arbeiten sie als Journalisten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie haben ihre Kindheit unter Dauerbeschuss verbracht und auch 15 Jahre nachdem die Belagerung Sarajevos vorbei ist, trägt die Generation Krieg die Erinnerungen an damals mit sich herum: an Unterricht in Kellerschulen, Tanzstunden trotz Granatangriffen und getötete Verwandte. Trotzdem ist die Belagerung schon lange nicht mehr alles in ihrem Leben. Heute arbeiten sie als Journalisten, Soldaten, Künstler und Touristenführer. <em>volt</em> hat in Sarajevo mit fünf jungen Menschen über heute und früher gesprochen.</strong></p>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-421" title="Autor" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg" alt="" width="40" height="9" /></a><strong>Von <a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=1766" target="_self">Simon Hufeisen</a> &amp; <a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=1573" target="_self">David Schelp</a></strong></p>
<div id="attachment_1192" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/SarajeovView1.jpg"><img class="size-full wp-image-1192   " title="SarajeovView" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/SarajeovView1.jpg" alt="" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Stille Zeugen der Belagerung: Die Berge, die Sarajevo umgeben, sind mit unzähligen Veteranenfriedhöfen überzogen.             Foto: David Schelp</p></div>
<h3><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=456" target="_self">&#8220;Trotz der Scharfschützen ging ich Tanzen&#8221;</a></h3>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/DSC_8016.jpg"><img class="size-full wp-image-364 alignleft" title="DSC_8016" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/DSC_8016.jpg" alt="" width="56" height="55" /></a>Alma Telibecirivic, 31, arbeitet als Kulturmanagerin und Filmproduzentin. Als James Bond auf dem Balkan gedreht wurde, war sie dabei. Nebenher malt Telibecirivic. Während der Belagerung fing sie an Kunst zu studieren. <a title="Alma Telibecirivic" href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=456" target="_self">Weiter&#8230;</a></p>
<h3><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=531" target="_self">&#8220;Es ist Islam light, den wir hier leben&#8221;</a></h3>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/HarisBilalovic.jpg"><img class="size-full wp-image-361 alignleft" title="HarisBilalovic" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/HarisBilalovic.jpg" alt="" width="52" height="51" /></a>Haris Bilalovic, 26, ist Radio- und TV-Moderator bei der nationalen Rundfunkanstalt Bosnien und Herzegowinas. Nebenher studiert er Psychologie. Bilalovic ist in Sarajevo geboren worden. Als die Belagerung der Stadt begann war er acht Jahre alt. <a title="Haris Bilalovic" href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=531" target="_self">Weiter&#8230;</a></p>
<h3><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=461" target="_self">&#8220;Irgendwann wird der Krieg Alltag&#8221;</a></h3>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/dino1.jpg"><img class="size-full wp-image-360 alignleft" title="dino" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/dino1.jpg" alt="" width="56" height="57" /></a>Dejan Begic, 27, lebt heute in den Bergen. Die Belagerung hat er in einer Plattenbausiedlung im Osten Sarajevos verbracht. Begic hat Geschichte und Geografie studiert. Heute arbeitet er als Touristenführer. Nur für den Job fährt er noch runter in die Stadt. <a title="Dejan Begic" href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=461" target="_self"> Weiter&#8230;</a></p>
<h3><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=547" target="_self">&#8220;Du weisst nie, was dich im Wald erwartet&#8221;</a></h3>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/harisjergo.jpg"><img class="size-full wp-image-369 alignleft" title="harisjergo" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/harisjergo.jpg" alt="" width="53" height="54" /></a>Haris Jergovic, 23, hat so viel zu tun, dass seine Freund manchmal genervt sind: Er studiert Wirtschaft an der Universität von Sarajevo und hat seine eigene Jugendherberbe. Nebenher arbeitet er als Touristenführer. Mit Kriegstouren finanziert er sein Studium. <a title="Haris Jergovic" href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=547" target="_self">Weiter&#8230;</a></p>
<h3><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=1266" target="_self">&#8220;Manchmal vermisse ich den Krieg&#8221;</a></h3>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/IrfanGazdicStart4real4real.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1402" title="IrfanGazdicStart4real4real" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/IrfanGazdicStart4real4real.jpg" alt="" width="57" height="61" /></a>Irfan Gazdic, 28, ist Soldat in der bosnischen Armee. Nachts bewacht er den Friedhof, auf dem der ehemalige bosnische Präsident Alija Izetbegovic begraben liegt, tagsüber studiert er Politik an der Universität von Sarajevo. <a title="Haris Jergovic" href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=547" target="_self">Weiter&#8230;</a></p>
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		<title>München in 100 Sekunden</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 09:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Hanglberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtgeflüster]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei all den Cityguides und Reiseblogs verliert man schnell den Überblick über das wahre Wesen einer Stadt. Deshalb packt volt alles Wissenswerte in 100 Sekunden. Folge 1 der neuen Videokolumne: München

Von Diana Aust, Anna Fischhaber, Sebastian Reuter und Xifan Yang


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: left;">Bei all den Cityguides und Reiseblogs verliert man schnell den Überblick über das wahre Wesen einer Stadt. Deshalb packt <em>volt</em> alles Wissenswerte in 100 Sekunden. Folge 1 der neuen Videokolumne: München<br />
<span id="more-1971"></span></h3>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-421" title="Autor" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg" alt="" width="40" height="9" /></a><strong>Von <a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=1183" target="_self">Diana Aust,</a> <a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=1380" target="_self">Anna Fischhaber,</a> <a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=1003" target="_self">Sebastian Reuter</a> und <a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=1155" target="_self">Xifan Yang</a></strong></p>
<p><strong><br /><img src="http://i.ytimg.com/vi/BH6N4DTQm_8/0.jpg" alt="media" /><br />
<br />
</strong></p>
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		<title>Verplante Stadtideen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 10:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Hanglberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadttrends]]></category>

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		<description><![CDATA[Ziemlich verrückt, was tagtäglich so in den Städten dieser Welt passiert. Die besten Stadtideen stellen wir in unseren Audio-Beiträgen vor. Der Vorschlag eines Bürgermeisters: Krötentöten als Touristenspaß.
Von Manuela Antosch
 

Foto: Gerti G. / photocase.com
Folge 4: Von schmatzenden Richtern, gefährlichen Handys und kluger Kleidung.

Folge 3: Von fluchenden Mafiosi, patentierten Yoga-Übungen und tierischen Delikatessen.

Folge 2: Von beleidigten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: left;">Ziemlich verrückt, was tagtäglich so in den Städten dieser Welt passiert. Die besten Stadtideen stellen wir in unseren Audio-Beiträgen vor. Der Vorschlag eines Bürgermeisters: Krötentöten als Touristenspaß.<span id="more-1136"></span></h3>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-421" title="Autor" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg" alt="" width="40" height="9" /></a><strong>Von <a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=927" target="_self">Manuela Antosch</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/07/kroete_600x200px.jpg"><img src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/07/kroete_600x200px.jpg" alt="" title="kroete_600x200px" width="600" height="200" class="alignleft size-full wp-image-2970" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #999999;">Foto: Gerti G. / photocase.com</span></p>
<p>Folge 4: Von schmatzenden Richtern, gefährlichen Handys und kluger Kleidung.<br />
<br />
</br></p>
<p>Folge 3: Von fluchenden Mafiosi, patentierten Yoga-Übungen und tierischen Delikatessen.</p>
<br />
</br><br />
Folge 2: Von beleidigten Bestechern, fiesen Stechmücken und  flüchtenden Rollstuhlfahrern.</p>
<p><br />
</br><br />
Folge 1: Von touristischen Krötentötern, spaßiger Clownpolitik und  gefährdeten Fußgängern.</p>
<p>
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		<title>Münchens No-Go-Area</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 10:14:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Hanglberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtplan]]></category>

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		<description><![CDATA[Solaranlagen, Elektrobusse, Biogärten &#8211; Städte geben sich gern grün. München will auch seinen Großmarkt nachhaltig neu bauen. Doch Politik und Wirtschaft denken zu kurz. Sie vergessen bei bei der Planung das wichtgste: die Menschen.

 
Von Simon Hufeisen, Fabian Reinbold und Julia Stanek



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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Solaranlagen, Elektrobusse, Biogärten &#8211; Städte geben sich gern grün. München will auch seinen Großmarkt nachhaltig neu bauen. Doch Politik und Wirtschaft denken zu kurz. Sie vergessen bei bei der Planung das wichtgste: die Menschen.</h3>
<h3 style="text-align: left;"><span id="more-1131"></span></h3>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-421" title="Autor" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg" alt="" width="40" height="9" /></a><strong> </strong></p>
<p><strong>Von <a href="../?page_id=1766" target="_self">Simon Hufeisen</a>, <a href="../?page_id=960" target="_self">Fabian Reinbold</a> und <a href="../?page_id=1715" target="_self">Julia Stanek</a></strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="382" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gC9uwEoHsSs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="382" src="http://www.youtube.com/v/gC9uwEoHsSs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<strong><br />
</strong></p>
<p><small><a style="color: #0000ff; text-align: left;" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=m%C3%BCnchen+gro%C3%9Fmarkthalle&amp;sll=47.360841,8.587987&amp;sspn=0.006657,0.013797&amp;ie=UTF8&amp;hq=m%C3%BCnchen+gro%C3%9Fmarkthalle&amp;hnear=&amp;radius=15000&amp;t=h&amp;ll=48.116371,11.559677&amp;spn=0.11002,0.219727&amp;z=12">Größere Kartenansicht</a></small></p>
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		<title>Das Magazin für die Stadt</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 19:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Hanglberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[volt #01]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wir leben in der Stadt &#8211; manchmal hassen wir das, meistens lieben wir es. Deshalb machen wir volt. volt ist kein Stadtmagazin, das Partys ankündigt und die neue Sushi-Bar am Hauptbahnhof testet. volt ist eine Zeitschrift über das Lebensgefühl in der Stadt, unabhängig von Postleitzahl und Ländervorwahl.
Zurzeit verkaufen sich Magazine sehr gut, die das Glück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/06/cover_neu-e1276253654442.jpg"><img src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/06/cover_neu-212x300.jpg" alt="" title="cover_neu" width="212" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-2170" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Wir leben in der Stadt &#8211; manchmal hassen wir das, meistens lieben wir es. Deshalb machen wir <em>volt</em>. <em>volt </em>ist kein Stadtmagazin, das Partys ankündigt und die neue Sushi-Bar am Hauptbahnhof testet. <em>volt </em>ist eine Zeitschrift über das Lebensgefühl in der Stadt, unabhängig von Postleitzahl und Ländervorwahl.<span id="more-1094"></span></p>
<p style="text-align: left;">Zurzeit verkaufen sich Magazine sehr gut, die das Glück auf dem Land propagieren, die Entspannung im Grünen. <em>volt</em> aber steht für Spannung. Die Stadt lebt von der Vielfalt und der Masse, von Reibung und Tempo. Hier prallen Welten aufeinander – Spannung baut sich auf und entlädt sich. Dann entstehen: große Kunst, Massenschlägereien, Megastau.</p>
<p style="text-align: left;"><em>volt </em>ist ein Print- und Online-Magazin, mit Reportagen und  Stadtnews, mit Videos und Audiogeschichten. Die 48. Kompaktklasse der  Deutschen Journalistenschule hat <em>volt </em>im Rahmen ihrer Ausbildung  gemacht.</p>
<p style="text-align: left;">Die Stadt ist der Ort, sagte der amerikanische Architekt Louis Kahn, an dem ein Junge etwas entdeckt, was er mit seinem Leben machen will. Für uns bleibt sie der Platz der unbegrenzten Möglichkeiten. Denn die Stadt ist das, was wir daraus machen. Sie lebt von denen, die sie gestalten und erleben wollen. Die Stadt ist unser Spielplatz. Spielen Sie mit!</p>
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		<title>Hinreißend</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 18:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Hanglberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Städte brauchen Orte, an denen die Menschen Energie tanken. In  München: der Eisbach im Englischen Garten. Die Surfer und Schwimmer  haben ihn den Papiermachern aus dem 18. Jahrhundert zu verdanken.

Von Jakob Biazza, Christin Gottler &#38; Christian Helten

 
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Städte brauchen Orte, an denen die Menschen Energie tanken. In  München: der Eisbach im Englischen Garten. Die Surfer und Schwimmer  haben ihn den Papiermachern aus dem 18. Jahrhundert zu verdanken.</h3>
<h3><span id="more-1088"></span></h3>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg"><img title="Autor" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg" alt="" width="40" height="9" /></a><strong>Von <a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=927" target="_self">Jakob Biazza, Christin Gottler &amp; Christian Helten</a></strong><br />
<strong><br /><img src="http://i.ytimg.com/vi/R-OxmDPHYPg/0.jpg" alt="media" /><br />
</strong></p>
<p><strong></strong> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AZMCEion1V0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/AZMCEion1V0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<small><a style="color: #0000ff; text-align: left;" href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Buchholzstrasse,+8053+Z%C3%BCrich,+Schweiz&amp;t=h&amp;ll=48.133559,11.595211&amp;spn=0.027496,0.054932&amp;z=14&amp;source=embed">Größere Kartenansicht</a></small></p>
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		<title>Homely Planet</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 09:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob wegen Studium, Praktikum oder nur aus Erlebnishunger: Wir ziehen  immer öfter um, in immer entferntere Städte. Unser Freundeskreis ist  inzwischen auf der ganzen Welt verstreut. Ein Essay über eine neue  Definition von Heimat

 Text Xifan Yang Illustration Judith Urban
Als ich zur Schule ging, hätte ein Nachmittag gereicht, um jeden  meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ob wegen Studium, Praktikum oder nur aus Erlebnishunger: Wir ziehen  immer öfter um, in immer entferntere Städte. Unser Freundeskreis ist  inzwischen auf der ganzen Welt verstreut. Ein Essay über eine neue  Definition von Heimat</h3>
<p><span id="more-1"></span><strong><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=1003" target="_self"></a></strong></p>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-421" title="Autor" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg" alt="" width="40" height="9" /></a> <strong>Text</strong> Xifan Yang <strong>Illustration </strong>Judith Urban</p>
<p>Als ich zur Schule ging, hätte ein Nachmittag gereicht, um jeden  meiner Freunde zu besuchen. Mit dem Fahrrad wäre ich durch Freiburg  gefahren, einmal reihum durch alle Stadtviertel – das war mein  Freundeskreis. Heute müsste ich ihn auf einer Weltkarte einzeichnen, und  statt Fahrrad bräuchte ich Interkontinentalflüge. Nach dem Abitur bin  ich nach München gezogen. Viele Freunde sehe ich nur noch selten, und  dann meistens im Skype-Fenster auf dem Laptop-Bildschirm. Würde ich sie  alle gleichzeitig um mich sammeln wollen, müsste ich schon heiraten oder  meine eigene Beerdigung ankündigen, aber selbst dann wäre nicht sicher,  ob alle kommen könnten.</p>
<div><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/heimat_online.jpg"><img title="heimat_online" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/heimat_online.jpg" alt="Illustration: Judith Urban" width="400" height="400" /></a></div>
<p>Fernbeziehungen gelten seit einiger Zeit gemeinhin als die  schmerzhafteste soziale Nebenwirkung der flexiblen Arbeitswelt. Über  Fernfreundschaften redet dagegen kaum jemand. Dabei erzwingt es unser  Lebensstil der permanenten Zwischenlösung längst, sich in Zukunft mit  diesem Freundschaftsmodell zu arrangieren. Die Hälfte meiner  Lieblingsmenschen hat es in den letzten drei Jahren nach Berlin, Hamburg  oder Wien verschlagen. Einige andere machen Auslandssemester in New  York oder ein Praktikum in Peking. Ein kleiner Rest hält sich in Phnom  Penh oder Santiago de Chile auf, zwecks Selbstfindung oder um „was mit  Waisenkindern“ zu machen.</p>
<p>Manche wechseln dabei den Wohnort häufiger als den Liebespartner.  Während aber viele Beziehungen<br />
früher oder später an großen Entfernungen scheitern, sind enge Freunde,  von denen wir durch weite Distanzen getrennt sind, eine Bereicherung:  Ihretwegen sind wir überall zu Hause. Mit dem Fernfreund verbinden uns  gemeinsame Erinnerungen, mit ihm teilen wir ein Gefühl der Heimat, das  er mit ans andere Ende der Welt genommen hat. Denn Heimat ist kein Ort  mehr, Heimat ist ein Zustand. Besuchen wir den Fernfreund, fühlen wir  uns gleich wieder zu Hause – egal, wie weit weg er wohnt.</p>
<div>Dort hören wir ein Wochenende lang mit ihm die  Helden unserer<br />
Pubertät, führen Gespräche fort, die wir beim letzten Treffen  unterbrochen haben, und lachen über Witze, die schon früher nur wir  verstanden haben. Wir begegnen dem Fernfreund in seinem neuen Alltag,  einer Abwandlung dessen, was einst auch Teil unseres Alltags war. Zu  seinen alten Lieblingsbüchern, die wir schon kennen, hat er neue ins  Regal gestellt. Wir erkunden mit ihm die uns fremde Stadt und sehen sie  doch immer mit seinem vertrauten Blick. Mit dem Freund finden wir auch  hier eine Heimat auf Zeit; ohne ihn blieben wir immer der Tourist mit  dem Lonely Planet in der Hand.</div>
<p>So aber hat das antike Ideal des kosmopolitischen Menschen konkrete  Gestalt angenommen. Noch für unsere Großeltern war eine Reise nach Rom  ein einmaliger Luxus; und unter´Weltbürgern stellte man sich einen  elitären Kreis von Dandys vor, die auf Dampfschiffen in tiefen  Samtsesseln sitzend den Ozean überquerten.  Heute kann sich jeder  Arbeitsnomade als Kosmopolit fühlen. Der Metropolenhopper 2010 kann  nicht aus Kants „Zur allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“  zitieren; dafür weiß er aber, in welcher Straße Londons man für drei  Pfund einen All-You-Can-Eat-Inder findet, wie Barcelonas nettester  Barkeeper heißt, und dass in Hong Kong die striktesten  Anti-Rauchergesetze der Welt gelten. Aus diesem gar nicht mehr so  geheimen Wissen entwickelt sich eine Art Lingua franca eines  international gültigen urbanen Lebensgefühls. Wer sie spricht, wird  überall auf der Welt verstanden, in Prag gleichermaßen wie in Sydney  oder Tokio. Irgendwo zwischen provisorisch, prekär und weltläufig – so  kann man die Gemütsverfassung beschreiben, die unser ständiges  Unterwegssein begleitet.</p>
<p>Dreht sich das Städteroulette weiter, steht der nächste Umzug an. So  werden aus manchen Fernfreunden irgendwann wieder Nahfreunde. Vielleicht  ziehen sie in unsere Stadt, vielleicht verschlägt uns eine neue Arbeit  in ihre. Das Schöne daran: Wir könnten sie wieder mit dem Fahrrad  besuchen, jetzt aber hätte jeder von uns schon einmal die Welt umrundet.</p>
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		<title>Großstadtrevier</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 19:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronica Hanglberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtmenschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer mehr Wildtiere ziehen in die Stadt. Sie passen sich dem urbanen Leben an – und sind dabei oft raffinierter als der Mensch. Biologen behaupten: Tieren geht es dort besser als auf dem Land.
Von Benjamin von Brackel

 Affen jagen durch die Straßen Berlins. Sie schlagen auf Trommeln, trinken aus Champagnerflaschen und zünden sich Zigarren mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Immer mehr Wildtiere ziehen in die Stadt. Sie passen sich dem urbanen Leben an – und sind dabei oft raffinierter als der Mensch. Biologen behaupten: Tieren geht es dort besser als auf dem Land.<span id="more-390"></span></h3>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg"><em><img class="alignleft size-full wp-image-421" title="Autor" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Autor.jpg" alt="" width="40" height="9" /></em></a><strong>Von <a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/?page_id=1275" target="_self">Benjamin von Brackel</a></strong></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_625" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Teaser-Tiere-Online1.jpg"><img class="size-full wp-image-625       " title="Teaser Tiere Online" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/Teaser-Tiere-Online1.jpg" alt="" width="600" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Artenvielfalt ist in der Stadt größer, als man das zunächst annehmen mag. Fotos: Fabian Zapatka</p></div>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/zapatka_fuchs_ausblick-zugeschnitten2.jpg"></a> Affen jagen durch die Straßen Berlins. Sie schlagen auf Trommeln, trinken aus Champagnerflaschen und zünden sich Zigarren mit brennenden Geldscheinen an. Was im Musikvideo von Peter Fox‘ „Stadtaffen“ zu sehen ist, liegt näher an der Wahrheit, als man vermutet: Füchse spazieren über den Alexanderplatz, Wanderfalken kuscheln sich an Schornsteine von Münchner Heizkraftwerken und Waschbären beziehen Dachböden in Kassel. Biologen behaupten: Immer mehr Tiere zieht es in die Stadt, weil es ihnen dort oft besser geht als auf dem Land, wo sich die Monokultur ausbreitet und die Felder überdüngt werden. „Auf dem Land wird die Natur immer ärmer, die Artenvielfalt wird geringer“, sagt der Zoologe Josef Reichholf von der TU München. „Zum Teil können die Städte das auffangen.“</p>
<div class="mceTemp"><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/zapatka_fuchs_tonnen1.jpg"></a></div>
<div id="attachment_124" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/zapatka_fuchs_tonnen3.jpg"><img class="size-medium wp-image-124 " title="zapatka_fuchs_tonnen" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/zapatka_fuchs_tonnen3-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wer ist denn da! Füchse sind auch schon mal im Stadtzentrum spazieren.</p></div>
<p>Dort finden die Tiere mehr Nahrung; sie werden kaum gejagt und können sich in verlassenen Industriegeländen, Bahnanlagen und Bauruinen verstecken. Hier wohnen Kaninchen und Marder Seite an Seite mit Krähen und Falken. Dem Vogelkundler Jens Scharon zufolge fühlen sich Tiere in Berlin wohl, weil es dort „sehr wild und unordentlich“ ist – anders als in vielen „durchgeleckten“ Städten. In Berlin gibt es laut dem Naturschutzbund 180 Vogelarten. In München sind es 110.</p>
<p>Tiere leben in der Stadt sicherer als auf dem Land, es werden weniger überfahren. Und das, obwohl in der Stadt pro Quadratmeter mehr Füchse und Igel leben. Die Erklärung der Biologen: In der Stadt geraten die Tiere nicht in Panik, wenn ein Passant oder ein Auto auftaucht. Sie erkennen die Routen der Menschen. Selbst zwischen den Landebahnen der Flughäfen nisten Habichte und Drosseln.</p>
<p>Tiere passen sich dem urbanen Leben an – und manche werden genauso dekadent wie die menschlichen Mitbewohner: Füchse quartieren sich im edlen Münchner Vorort Grünwald in Gartenhäuschen ein. Sie schleichen sich auch am Tag bis ins Stadtzentrum, obwohl sie in freier Wildbahn scheu und nachtaktiv sind. Besonders gewieft sind Krähen: Wollen sie eine Nussschale knacken, setzen sie sich auf eine Ampel und beobachten, wie die Autos anhalten. Dann lassen sie die Nuss fallen, warten, bis sie überfahren wird und schnappen sich die Reste während der Rotphase.</p>
<div id="attachment_112" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/zapatka_fuchs_tanke.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-112" title="zapatka_fuchs_tanke" src="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/zapatka_fuchs_tanke-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Tieren geht es in der Stadt oft besser als auf dem Land.</p></div>
<p>Doch nicht alle Stadttiere sind gern gesehen: Gänse werden zur Plage, wenn sie die Liegewiesen der Schwimmbäder besetzen, wenn der Vogelkot die Handtücher verdreckt und an den Fußsohlen klebt. Dann kommt der Stadtjäger. Nichts ausrichten kann er gegen Singvögel, die ab drei Uhr nachts loskrakeelen. Die Amseln, Rotkehlchen und Kohlmeisen tun das, weil sie überleben wollen. Um zu balzen und vor Feinden zu warnen, müssen sie trällern, was das Zeug hält. Weil einige Arten aber mit ihren Stimmen nicht gegen den Straßenlärm ankommen, bleibt ihnen nur noch die Nacht. Biologen glauben, dass sich der Gesang mancher Vögel in der Stadt verändert hat. Die Artgenossen aus dem Umland würden gar nicht mehr verstehen, was die eingebildeten Stadttiere ihnen pfeifen.</p>
<p><a href="http://www.klartext-magazin.de/48K/wp-content/uploads/2010/04/zapatka_fuchs_tonnen1.jpg"></a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=023da3a331" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="400" src="http://www.vuvox.com/collage_express/collage.swf?collageID=023da3a331" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">
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