Unten auf dem Dach

Flucht aufs Dach: Wer in Hong Kong kein Geld für eine Wohnung hat, steigt auf ein Hochhaus und baut sich eine Hütte. Ein Besuch in Bildern

Von Anna Fischhaber

Mehr als 9000 Dächer in Hong Kong sind bewohnt. Die Dachsiedlungen sind Labyrinthe aus Korridoren und Hütten – gebaut mit Blech, Holz, Ziegeln und Plastik. Einige Bewohner haben sich in luftiger Höhe und unter schwierigsten Bedingungen ein Zuhause geschaffen. Sie haben Strom, Wasser und zahlen Miete. Manche wohnen schon seit über 30 Jahren hier, andere sind Neuankömmlinge aus Pakistan, die in Hong Kong auf eine bessere Zukunft hoffen. Die Hütten sind illegal, werden aber von den Behörden geduldet. Fotograph Stefan Canham hat die Dachbewohner besucht.

Mehr über das Hong Konger Dachleben in volt #1 oder im PDF-Download

Rufina Wu. Stefan Canham: Portraits from above – Hong Kong’s informal rooftop communities
Peperoni Books, 2008
1st Edition: deutsch / englisch, 280 Seiten, 100 Fotografien in Farbe und Duoton
58 Architekturzeichnungen, 23 x 25,4 cm, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-9809677-7-8, EUR 45