unendliche-geschichten

Die unendlichen Geschichten

Journalismus heute bedeutet: nie fertig, der Prozess als Ziel. Mit diesem Grundsatz arbeitet die Lehrredaktion 49A der DJS. In einem Heft, dieser Online-Seite, einem Blog. In Hive.

“But the story itself — in whatever medium — is merely a blip on the line, a stage in a process, for that process continues after publication.”

- Jeff Jarvis -

Alles ändert sich. Zeitungsauflagen fallen, neue Formate entstehen,  die Unsicherheit wird größer.  Mit diesem Bewusstsein gehen Journalisten heute zur Arbeit. Dabei müsste es anders sein: Alles ändert sich – mit diesem Bewusstsein gehen Journalisten heute an die Arbeit.

Journalisten, die so denken, sind neu. Sie schreiben keine Geschichten mehr, die wie Monolithe in der Wüste stehen, sie sind nicht mehr die großen Deuter des Weltgeschehens. Sie wissen, dass ihre Quellen und Leser immer mehr wissen als sie selbst. Sie sind sich bewusst, dass jede Geschichte keinen Anfang hat und kein Ende.

Wir, die Lehrredaktion 49A der Deutschen Journalistenschule, einer ehrwürdigen Institution, 60 Jahre alt, 2500 Absolventen, große Namen, großer Ruf: Wir wollen neue Journalisten sein.

Deswegen gibt es hive. Es ist das Medium für die digitale Gesellschaft. hive will den Veränderungen nachspüren, die die Digitalisierung auslöst, will aufzeigen wie sie Politik und Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft, unsere Gesellschaft beeinflusst.

hive ist dabei Teil dieser Veränderungen. Denn es ist online und ein Magazin. Es ist ein Experiment, bei dem alle mitmachen können. Und vor allem: Es ist nie fertig.

Deswegen geht unserer Homepage auch schon online, obwohl sie noch nicht perfekt ist, obwohl erst wenige Artikel da sind, obwohl das Layout noch Macken hat. Die Homepage ist in einer frühen Phase der Entwicklung. Sie steht für hive: Nicht fertig, nicht perfekt. Ein Prozess. Mach mit.

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Artikel verfasst am 15. Juli 2011

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