Hitler

Hitlers zweiter Frühling

Nazi-Witze auf Twitter, Katzen mit Scheitel und Bart fotografiert, verballhornte Szenen aus Der Untergang: Das Internet verändert den Hitzlerwitz. Wir lachen heute mehr und anders über Hitler.

In den 50er Jahren wäre diese Reihung der größten Internet-Witze undenkbar gewesen: Schmonzetten-Barde Rick Astley, lustige Katzen, Hitler. Und das liegt nicht nur daran, dass zum globalen Running Gag damals noch das Internet fehlte. Wie sich unser Umgang mit Hitler durch das Netz verändert hat, erklärt Daniel Erk, Autor des Hitlerblogs auf taz.de.

Aufmacherfoto: flickr/Grant Palmer Photography/CC BY-NC-SA 2.0
  • Raeuber Tochter

    Ja… interessant. Allerdings versteh ich die Aussage über die mangelnde Synchronisierung des “Untergangs” nicht. 1) Wäre denn der Film authentischer, wenn er synchronisiert wäre?!? 2) Sind nicht wir Deutschen sowieso die einzigen – naja, außer den Franzosen -, die die Unsitte des Synchronisierens praktizieren? Ist es insofern nicht völlig unauffällig, dass der Film nicht synchronisiert wurde?

    • Nipah

      Nein, das tun viele Staaten und z.B. die japanische Synchronsprechindustrie ist noch weitaus größer und vielfältiger als die deutsche. So ist es auch kein Wunder dass es nicht stimmt dass der Untergang im Ausland nie synchronisiert wurde (wie im Video behauptet), da es eine japanisch-synchronisierte Fassung gibt.

  • Stefan

    Ich glaube die fehlende Synchronisierung ist deshalb relevant, weil dadurch Hitlers Art zu sprechen (besonders die verballhornte Szene) für Ausländer ziemlich lustig klingt.

    Das könnte auch daran liegen, dass die Stimme im Film der tatsächlichen Sprechstimme Hitlers nicht sehr nahe kommen soll. Stand mal im Spiegel glaube ich.

  • julia

    Der Untergang ist in Indien gerade im Film Gandhi to Hitler verwurstet worden, wird mit Songs aber auch nicht besser…
    http://www.youtube.com/watch?v=Suw_gDL1tdc

Artikel verfasst am 18. Oktober 2011

Kommentare: 4 Kommentare

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