Subway

So bewegt sich die Stadt: U-Bahn

U-Bahn, Fahrrad oder Auto – der Großstädter bewegt sich auf viele Arten. Und er bewegt sich viel. Aber wie seine Mobilität funktioniert, weiß er nicht. Bei hive live erklären wir es. Heute: Wie werden U-Bahnen gesteuert.

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20:41 Uhr – Aha! U-Bahnen bremsen selber

Viel Neues gelernt heute: In einem U-Bahn-Gleisbett steckt so viel Technik, dass die U-Bahnen selber beschleunigen und bremsen können – der Fahrer kann sich so auf die Durchsage konzentrieren. Michael Frieß von den Münchner Stadtwerken erklärt es so: “Das Fahrsystem sendet dem Zug Telegramme.”

Außerdem lösen wir das Rätsel, was passiert, wenn man nach der Endhaltestelle einfach im Zug sitzen bleibt. So viel sei verraten: hive live Reportin Anne ist wohlbehalten in die Journalistenschule zurückgekehrt.

17:05 Uhr – Interview vor verschlossenen Türen

Dort wo die Schaltzentrale der Münchner U-Bahn sitzt, sind Journalisten unerwünscht. hive live-Reporterin Anne  stand in der UBZ vor verschlossenen Türen – aus Sicherheitsgründen dürfen die Mitarbeiter nicht gestört werden. Michael Frieß von den Münchner Stadtwerke nahm sich trotzdem Zeit für sie. Das ganze Interview gibt es bald hier.

 

 

15.10 Uhr – Wo gehen U-Bahnen zum Schlafen hin?

Was passiert, wenn man nach der Endhaltestelle in der Bahn sitzen bleibt? Unsere hivelive-Reporterin Anne probiert es gerade aus. Ihr erster Kommentar: “schnell und sehr schmutzig”

 

 

12.54 Uhr - U-Bahn Koordination früher und heute

1980 wurde die erste U-Bahnleitstelle im zweiten Untergeschoss des U-Bahnhofes Marienplatz in Betrieb genommen. Über 20 Jahre lang wurden von dort die Bahnen überwacht

 

 

 

Heute regelt das die Münchner U-Bahnbetriebszentrale (UBZ) in der Emmy-Noether-Straße. Rund 1.760 Signale, 430 Weichen und 1.660 Fahrstraßen werden von dort aus vollautomatisch ferngesteuert.

 

Damit die Bahnen mit Höchstgeschwindigkeiten von 80 Stundenkilometern durch die Tunnel rauschen können, wird eine Technik verwendet, die sich Linienzug-Beeinflussung nennt: Der Zugbetrieb ist weitestgehend automatisiert und wird über Rechner gesteuert. In der Hauptverkehrszeit können so die Züge dicht hintereinander fahren. Heute Nachmittag trifft sich hivelive-Reporterin Anne mit einem Mitarbeiter des UZB.

Fotos: mvg

 

11.34 Uhr – Die Geisterbahn: Wenn der Computer am Steuer sitzt

Während wir in München versuchen herauszufinden, wer Herrscher über das verzweigte U-Bahnsystem ist, fahren in Nürnberg bereits U-Bahnen ganz ohne Fahrer. Das Projekt heißt Rubin (Realisierung einer automatisierten U-Bahn in Nürnberg) und ist die erste unbemannte U-Bahn Deutschlands. Seit 2008 macht die vollautomatische Steuerung die Nürnberger Züge damit sogar sicherer und pünktlicher. Die U3 fährt dort wie von Geisterhand und bietet – wegen der fehlenden Fahrerkabine – ein Panoramafenster mit Blick auf die Strecke.


9.39 Uhr –  Logistik im Untergrund: Warum fahren U-Bahnen nicht ineinander? 

Das Netz, das die Menschen in der Stadt am meisten bewegt, ist das U-Bahn-Netz. Verzweigt im Untergrund wird das System an einem zentralen Ort koordiniert: in  der U-Bahn-Betriebszentrale, von der aus fast alle Münchner U-Bahnstellwerke, vollautomatisch ferngesteuert werden.

hivelive-Reporterin Anne macht sich heute auf den Weg dorthin, um herauszufinden, ob nun Menschen oder Computer die U-Bahnen koordinieren.

Und woher die schlauen Schilder am Bahnsteig eigentlich wissen, wie lange es bis zur nächsten Bahn noch dauert.

Aufmacherfoto: Foto: flickr/arditpg


Artikel verfasst am 24. November 2011

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