Alles außer Fußball

Foto: Emile Duck
Esoterisch bis gefährlich, akrobatisch bis dramatisch: fünf Hobbys für Leute, die das mit dem Abseits noch nie verstanden haben
Parkour
Worum geht’s?
Super Mario spielen. Nur nicht mit den Daumen, sondern mit den Beinen. Ein Jump’n'Run fürs echte Leben.
Worum geht’s wirklich?
Klingt simpel: die kürzeste Route von A nach B finden. Doch hinter Parkour steckt eine ganze Philosophie, bei der spektakuläre Action nicht im Mittelpunkt steht. Traceure, so nennen sich die Sportler, wollen ihre Umgebung kreativ nutzen und andere Wege einschlagen, als die Architektur ihnen vorgibt.
Was brauchst du dazu?
Zwei Sprungfedern und sieben Leben. Im Ernst: Das Geniale an Parkour ist, dass du auf teure Ausrüstung verzichten kannst. Dein eigener Körper reicht völlig. Noch wichtiger als Arme und Beine ist allerdings dein Kopf. Du solltest deine eigenen Grenzen kennen und genau wissen, was du dir zutraust.
Wo macht man das?
Wenn du ins Fernsehen willst: auf den Hochhausdächern über New York. Gute Orte findest du aber überall. Traceure sehen in jedem Hindernis eine Herausforderung. Schau dir unsere Parkour-Videos an und lass dich inspirieren.
Was machen die Profis?
Dort Wege erkennen, wo andere nur Mauern sehen. Sie laufen Wände hoch, springen von Dach zu Dach und ziehen sich an zwei Fingern über Brüstungen. Echte Traceure sind Hochleistungssportler und haben jahrelang trainiert. Was spielerisch aussieht, geht beim Selbstversuch meist schief.
Parkour für Einsteiger – Schritt für Schritt:
Profis am Werk – zum Ersten…:
…und zum Zweiten…:


