“Die sieht aus wie Pamela Anderson ohne Titten”
Foto: Thomas Klinger
Carolin Ruppert wurde Vierte bei Germany’s Next Topmodel. Hier spricht sie mit ihren besten Freundinnen darüber, wie sich Freundschaft verändert, wenn Berühmtheit kommt – und geht
Wann habt ihr euch zuletzt gefetzt?
Carolin: Gestern Abend!
Marcella: Wir haben uns in letzter Zeit wenig gesehen und waren deshalb gereizt.
Carolin: Wenn wir uns streiten, reden alle gleichzeitig und so laut, dass wir einander nicht mehr verstehen. Hunde und Kinder fliehen dann unter den Tisch und die Männer verlassen gesammelt den Raum.
Marijana: Gestern hat sich das Gefühl entladen, nichts voneinander zu haben.
Ihr kennt das doch! 2008, bei Germany’s Next Top Model, wurde Carolin sogar das Handy abgenommen.
Carolin: Ich hatte damals fünf Minuten, um den anderen zu erzählen, dass ich eine Runde weiter gekommen bin. Aber keine ging ran!
Marcella: Mich hast du dann doch noch erreicht, ich saß gerade in der S-Bahn und habe erst kein Wort verstanden. So aufgeregt und schnell hast du gesprochen. Dann habe ich die Telefonkette gestartet.
Carolin: Als wir noch telefonieren konnten, wollte ich immer wissen, was daheim so los ist…
Marijana: Eine gemeinsame Freundin wurde in der Zeit schwanger. Wir haben es Carolin nicht gesagt.
Carolin: Als wir uns wiedergesehen haben, konnte ich es nicht glauben! Eigentlich können wir alle keine Geheimnisse für uns behalten.
Marijana: Wir wollten nicht, dass sie sich Vorwürfe macht, in solch einer wichtigen Zeit nicht da sein zu können.

Wenn die beste Freundin prominent wird, heißt es: Gleichgewicht halten. Marcella (links) und Marijana (rechts) balancieren Carolin. (Foto: Thomas Klinger)
Wart ihr dagegen, dass Carolin sich bei Germany’s Next Top Model bewirbt?
Marijana: Überhaupt nicht! Wir haben ihr Potential erkannt und sie angetrieben. Das Bewerbungsvideo haben wir zusammen gedreht.
Marcella: Die Folgen haben wir dann bei mir zuhause mit 40 Leuten auf einer Leinwand angeschaut.
Marijana: Carolin hatte uns alles im Detail schon vorher erzählt, in der Drehpause. Die Hintergrund-Geschichten kannten wir also schon.


