„Totstellen ist schwierig“

Zähne, Stachel, Klauen: Tiere können ganz schön fies sein. Ein Survival-Experte erklärt, wie man Hai-Attacken abwehrt und wie weit Kobras spucken können.


Von Kaspar Heinrich und Gösta Neumann

In Alaska, Neuseeland und der Mongolei war Heiko Gärtner auf Expedition, besuchte Naturvölker und machte 16 verschiedene Ausbildungen, die mit der Natur zu tun haben. Früher war er Versicherungskaufmann – heute ist er ausgebildeter Landschaftspfleger, Höhlenretter und Bogenguide, bietet Feuershows an und leitet eine Wildnisschule.
Auf seinen Reisen in die Wildnis ist Heiko Gärtner schon Tieren begegnet, die andere nur aus dem Zoo kennen.

Wir wollten wissen, wie man sich Mücken vom Leib hält und sich bei der Jagd unbemerkt Tieren nähert. Gärtner hat uns geantwortet – und dabei erklärt, worauf nicht nur Tiere, sondern auch Frauen anspringen.

Nicht jede Schlange ist giftig. Doch woher weiß man, welche es ist – und welche nicht?

Auch die kleinste Spinne kann unangenehm werden.

Und wie ist das bei Spinnen? Giftig oder nicht giftig?

Bären sind da schon schwieriger zu übersehen. Doch was tun, wenn einer vor dir steht?

Einen Schlüssel sollte dagegen mit sich führen, wer mit Haien schwimmt:

Vor frei lebenden Wölfen muss sich keiner fürchten, der in der Wildnis draußen schläft. Sagt Heiko Gärtner.

Bei Alligatoren hilft ein Schlüssel wiederum wenig.

Friedlicher als ihr Ruf sind frei lebende Wölfe, weiß Heiko Gärtner.

Auch in Deutschland leben Tiere, die gefährlich werden können. Etwa Wildschweine. Wer auf Streit mit ihnen verzichten will, sollte höfliches Verhalten an den Tag legen.

Doch auch aus der Luft kann hierzulande Unheil drohen.

Wer in Frieden mit Tieren leben will, sollte ihre Sprache verstehen.

So schwer ist es also gar nicht, in Frieden mit Tieren zu leben. Wenn man ein paar einfache Umgangsformen beherzigt.

Und wer auf Nummer sicher gehen will, kann statt Spanisch oder Chinesisch auch einfach mal die Sprache der Tiere lernen.

Drehen wir den Spieß doch mal um. Worauf sollten wir achten, wenn wir nicht die Gejagten sein wollen – sondern die Jäger?

Doch Vorsicht: Eine Sache verrät uns all zu schnell.

Die Beute anlocken? Kein Problem. „Was bei Frauen toll funktioniert, funktioniert auch bei Tieren“, sagt Heiko Gärtner.

Wer Tiere jagen will, sollte wissen, womit er sie verführen kann. Klappt auch bei Frauen, sagt Heiko Gärtner.