
Gösta Neumann, Jahrgang 1985, wusste nach einem Praktikum im Radio, dass er Journalist werden will. „Vorher musst du aber erst einmal studieren, aber bloß nicht Journalismus. Mach was, worüber du später berichten willst“, rieten ihm die Kollegen. Und es entstand die Fächerkombination: Kunstgeschichte, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften – und das ging nur an der Uni Jena. Unterbrochen hat er sein Studium wegen eines Auslandsaufenthalts an Sciences Po Paris, wo er an einem internationalen Programm für Nachwuchsjournalisten teilgenommen hat. Zurück in Deutschland folgten in den Semesterferien diverse Praktika, unter anderem beim MDR Fernsehen, Radio Fritz( rbb), der Sächsischen Zeitung und beim Deutschlandfunk. Für einige arbeitete er neben dem Studium frei bevor er an die DJS kam.
Mein schlimmstes Erlebnis mit einem Tier war, als meiner Katze das Ohr amputiert wurde nachdem sie mit dem Kater von nebenan gekämpft hatte.
Wenn Geld bei VIECH keine Rolle gespielt hätte, hätte ich über den Tiger am Rande der Ausrottung in Asien geschrieben. Denn einerseits bedrohen Jäger die Tiere, um aus ihren Körperteilen Arzneien zu machen und andererseits verlieren sie große Teile ihres Lebensraums, weil Millionen Hektar Wildnis Palmölplantagen weichen müssen.
„Gösta gleicht am ehesten einem Wolf. Er hat etwas Wildes, was an rebellische 50er-Jahre-Helden wie James Dean erinnert. Er macht sein Ding ohne dabei aber das Rudel aus dem Blick zu verlieren.“
(Eva Röder)
Beiträge von Gösta Neumann: Der Dealer, „Totstellen ist schwierig“



