6 Fragen an 4
Verrückt nach… 6 Fragen an 4 Fans
15. September 2015
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"Lady Di"-Fan Evelyn
"Lady Di"-Fan Evelyn
Evelyn, "Lady Di"-Fanclub Hameln

1. SCHWARM: Was bedeutet Fansein für Sie?
"Ich verehre die Prinzessin Diana, da sie für mich unvergleichlich war und ist. Sie ist meiner Meinung nach eine Jahrhundertprinzessin. Ich lebe zwar in Deutschland, habe aber englische Verwandtschaft und kenne das Königshaus von klein auf. Wir fahren jedes Jahr mit Clubmitgliedern und Gästen zu Dianas Heimatgut Althorp, meist zu ihrem Geburtstag am 1. Juli, und das schon seit 16 Jahren! Und am 31. August, ihrem Todestag, sind wir immer in London vor dem Kensington Palast.Ich habe in meiner Wohnung viele Erinnerungsstücke und sammle auch heute noch Bilder und Berichte von der Prinzessin. Jetzt sind es ihre Kinder William und Harry, und ihre Enkel George und Charlotte, die mich immer wieder an sie erinnern."

2. SCHWARM: Wie viel Platz nimmt denn das Fansein in Ihrem Leben ein?
"In den ersten Jahren sehr viel, etwa eine halbe Woche 'Platz' in meinem Leben. Der Privat-Club war groß, mit teils 16 bis 18 Mitgliedern und Gästen. Wir trafen uns von März bis Oktober jeden Monat einmal. Die Mitglieder kamen und kommen aus ganz Deutschland. Zurzeit sind wir noch neun Mitglieder und Gäste. Seit etwa sechs Jahren kommen wir nur noch dreimal im Jahr zu einem Clubtreffen zusammen und machen die zwei Englandfahrten. Jetzt ist es also vielleicht eine Woche im Monat - zeitweise mehr, je nachdem was anliegt."

3. SCHWARM: Und wie unterstützen Sie Ihren Star?
"Wir erinnern immer wieder an sie: mit Karten, großen Postern und Blumen zu ihrem Todestag vor dem Kensingtonpalast in London und zu ihrem Geburtstag auf Gut Althorp. Jedes Jahr gebe ich einen Clubflyer heraus, diesen versende ich an Interessierte. Zum 20. Clubjubiläum, das ist im März 2018, werde ich eine großartige Sache in Deutschland zu ihrem Andenken machen! Mehr kann und will ich dazu noch nicht verraten..."

4. SCHWARM: Zeigen Sie uns doch mal ein für Sie typisches Fanutensil!
"Die Frage ist schwer... aber ich denke, vielleicht eine Kopie ihres Verlobungsringes, die ich erstanden habe."



5. SCHWARM: Was war Ihr schönstes Erlebnis mit Ihrem Star?
"Ich bin Prinzessin Diana nie persönlich begegnet. Aber ich habe ihren persönlichen Privatsekretär Patrick Jephson in London kennengelernt. Und ihren Bruder, den Earl Charles Spencer treffe ich fast jedes Jahr auf Althorp - er begrüßt mich inzwischen per Handschlag und bekommt von mir jedes Jahr die Club-Broschüre."

6. SCHWARM: Und was müsste passieren, damit Sie Ihren Star nicht mehr gut finden?
"Ich werde Prinzessin Diana of Wales immer verehren und so lang ich kann, den Club für sie als Andenken hier in Deutschland aufrecht erhalten. Sie war eine vorbildliche Prinzessin und Mutter - eben eine Jahrhundertprinzessin."
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(Fotos: privat)

Mathias Tertilt

Mathias Tertilt

Stellv. Chefredakteur (Print)
Kommt vom Dorf und liebt die weite Welt. Schreibt für den Münchner Merkur, lebte in Mexiko. Hat Biologie studiert und ist fasziniert von der Wissenschaft. Greift trotzdem lieber zum Stift als zur Pipette.
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Katharina Kutsche

Katharina Kutsche

Ressortleiterin Wissen
Ist Hannoveranerin und steht dazu. Wollte Musik studieren, ist statt dessen Polizeibeamtin geworden und hat nach 18 Jahren Dienst die Kripo-Marke abgegeben. Mag die Rolling Stones, Bonanza und die USA. Interessiert sich für Korruptionsskandale und liest gern Streiflichter.
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