Die 50 Männlichsten

Männer gestalten die Welt, Listen ordnen sie. Doch wer sind die männlichsten Männer Deutschlands und wie würde eine Liste mit ihnen aussehen?

Konzept: Imre Balzer, Sophia Bogner, Vinzent Leitgeb & Marco Wedig

Die Entwicklungsredaktion von The Stereotype hat den Männlichkeits-Code entschlüsselt. Denn zu keinem Zeitpunkt war ein “Who is Who der Männlichkeit” in diesem Lande wichtiger als heute.

Unsere Liste beruht weder auf wissenschaftlichen Methoden wie die „500 wichtigsten Intellektuellen” von Cicero, noch auf dem Prinzip Gefühl und Wellenschlag wie die „Time’s Person of the Year“, sondern kombiniert das Beste aus beiden Ansätzen.

Zunächst traf ein zweieinhalbköpfiges Expertenpanel eine Vorauswahl von 100 Prominenten. 17 wurden – ganz männlich per Bauchentscheidung – von der Chefredaktion wieder gestrichen. Für den Rest wurden die folgenden Daten erhoben: (1) Präsenz in Männermagazinen; (2) Google-Treffer, die auf Männlichkeit schließen lassen; (3) Körpergröße; (4) Alter; (5) Zahl der Facebook-Fans; (6) diverse Boni (u. a. Zahl der Ehen, Haarausfall, Anzahl der Immobilien). Am Ende wurde alles durch die Zahl Pi geteilt.

50. Thomas Gottschalk (Gummibärchen a.D.)

 49. Anton Hofreiter (Autor) 

Foto: Harald Bischoff

Würde sich seine Haare nur für eine Frau abschneiden, der Romantiker. Auch sonst ein Traumschwiegersohn: kann selbst Pralinen machen und liebt Gedichte. Nicht der Haudrauf-Mann. Aber auch die zarten Saiten gehören zur Männlichkeit.

48. Jimmi Blue Ochsenknecht (Sohn)

 47. Axel Prahl (Schauspieler)

46. Markus Lanz (Fernsehkoch)

45. Franz Josef Wagner (Journalist) 

„Das Baby von Bethlehem ist Harry Potter vor 2000 Jahren.“

44. Sigmar Gabriel (Ex-SPD-Chef)

43. Sami Slimani (YouTuber)

„Es gibt 2 Tage im Jahr, die du nicht kontrollieren kannst. Gestern und Morgen.”

42. Florian Silbereisen (Musiker)

41. Daniel Brühl (schön)

40. Joachim Löw (Talente Scout)

„Es muss Disco-Lautstärke auf dem Platz vorhanden sein.“

39. Günther Jauch (Journalist)

38. Tim Wiese (Wrestler)

Foto: Michael Lucan

37. Horst Seehofer (Lokführer)

36. Heino (Musiker)

35. Sido (Literat)

34. Howard Carpendale (Musiker)

33. Hape Kerkeling (Pilger)

32. Dieter Bohlen (Camp-David-Model)

„Du musst nicht traurig sein. Guck mal, Schweine können zum Beispiel nicht Stabhochspringen und sind deshalb auch nicht traurig.“

31. Jürgen Vogel (Schauspieler)

30. Mario Barth (Mansplainer) 

Foto: Michael Schilling

Hat einen Doktor in Männlichkeit und ist trotzdem nur auf Platz 30 der Liste. Vielleicht ist er zu akademisch. Denn bei der Präsenz in Männermagazinen schneidet er unterdurchschnittlich ab. Raus aus dem Elfenbeinturm!

29. Felix Neureuther (Ski-Ass)

28. Gerhard Schröder (Lobbyist)

27. Andreas Bourani (TV-Juror)

26. Heiko Maas (Plus 1)

25. Kollegah (Ernährungsberater)

“Heut‘ reflektiert den Glanz der Welt die Platinfelge. Empire-Business, in meinem Herzen regiert Arktiskälte.”

24. Johannes Huebl (Model)

23. Wolfgang Joop (Designer)

22. Dieter Nuhr (Polit-Experte)

21. Jürgen Klopp (Trainer)

20. Lothar Matthäus 

„Ein Wort gab das andere – wir hatten uns nichts zu sagen.“

19. Jan Delay (PR-Fachexperte für Hamburg)

18. Fahri Yardim (Jerk)

17. Martin Winterkorn

Foto: Wikimedia/Volkswagen AG

Auf Platz 17 der höchst platzierte Manager auf der Liste. Er ließ seinen Koikarpfenteich auf VW-Kosten beheizen. Leichter Punktabzug dafür: Piranhas hätten besser im Ranking performt. Hat so viel Cash wie Kollegah (Platz 25) und Sido (Platz 35) gerne hätten. Noch.

16. Heidi Klum (Reptiloid)

15. Guido Maria Kretschmer (Guido)

14. Materia (Rapper)

13. Matthias Schweighöfer (Amazon-Mitarbeiter)

12. Jan Böhmermann (Sidekick)

„Präsident Erdoğan zu beleidigen, ist mir zu doof.“

11. Florian David Fitz (Autorenfilmmacher)

10. Elias M’Barek (schön)

„Was dieses Fasching?!“

9. Joko Winterscheidt (Investor)

8. Dirk Nowitzki (Sportler)

7. Xavier Naidoo (Missionar)

6. Oliver Kahn (Moderator)

„Eier, wir brauchen Eier.“

5. Gregor Gysi (Jurist)

4. Jérome Boateng (Sportler & Nachbar)

3. Herbert Grönemeyer

Foto: Wikimedia/Superbass

Grönemeyer nimmt in den Arm, Grönemeyer gibt Geborgenheit. Grönemeyer weint heimlich, Grönemeyer braucht viel zärtlichkeit. Schatten im Blick, sein Lachen ist gemalt. Er ist keine Schönheit, vor Arbeit ganz grau. Er liebt sich ohne Schminke, ist eine ehrliche Haut.

 

2. Til Schweiger

Andere machen Filmkunst, Til Schwieger macht Filmfließbandarbeit: ein Streifen gleicht dem anderen. Nur seine Kinder, die überall mitspielen, altern. Er nicht. Nebenbei löst er mal schnell die Flüchtlingskrise. Bonus für „Manta, Manta“.

 

 

1. Philipp Lahm

Foto: Harald Bischoff

Löcher in der Hose, Beats-by-Dre-Kopfhörer auf den Ohren – nicht mit Philipp Lahm. Sein Sparkassenfilialleiter-Style ist das Männlichste, was die Bundesliga zu bieten hat. Mittlerweile ist Fipsi sogar aus dem Stimmbruch raus.