Wieso freit der Freier? Und wie kommt der Sugardaddy auf die Idee, Sugarbabes Sugar zu geben? Warum schlägt der Schläger zu?

Fußballjungs, Barthipster, Perverse. Klingt vertraut. Kennt jeder. Stimmt nicht. 
Zeit, Klischees ein Heft zu widmen. Zeit für The Stereotype.
Ein ganzes Heft, das nur aus Stereotypen besteht. Eines in jedem Artikel.
The Stereotype beginnt in der Schublade.
The Stereotype geht nicht auf Distanz.
The Stereotype arbeitet ohne Experten und Analysen.
The Stereotype porträtiert Stereotype.
The Stereotype lässt sie zu Wort kommen.
The Stereotype kann nie vollständig sein.
The Stereotype sucht nicht nach der Ausnahme.
The Stereotype schreibt vom Alltag.
The Stereotype weiß, dass Stereotype überall sind.
The Stereotype gibt zu, dass Jungjournalisten auch ein Klischee sind.
Stereotype sind Schablonen. Sie vereinfachen, das ist praktisch. Aber sie schaffen auch Distanz. Weil wir aufhören, über einen Menschen nachzudenken, wenn er ein Klischee erfüllt. Wir geben uns mit Stereotypen zufrieden. Darauf hat The Stereotype keinen Bock.
Eine Platte hat zwei Seiten. Stereotype auch. Ohne Sugarbabes gibt es keinen Sugardaddy. Ein Samenspender spendet nicht nur. Er zeugt auch Kinder. The Stereotype zeigt Stereotype, weiß auf schwarz. Aber auch ihre B-Seiten. Schwarz auf weiß.
Und natürlich muss sich die erste Ausgabe Männer vornehmen. Was ist klischeebehafteter als dieses Geschlecht?
Fertig sind wir aber noch lange nicht. Stereotype gibt es noch genug.